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14. November 2018

Hoffnung für traumatisierte Kinder

 

Unter anderem mit Musik und Zeichnen lernen 200 traumatisierte Kinder, ihre Gefühle auszudrücken und das Erlebte zu verarbeiten.

Nach sieben Jahren ist der Syrienkrieg eine der grössten humanitären Krisen weltweit. 3,1 Millionen Kinder sind innerhalb des Landes vertrieben. 30’000 Kinder wurden seit 2011 getötet, 6 Millionen Kinder sind direkt oder indirekt Opfer von Gewalt, Entführung, Folter, Hunger, fehlender medizinischer Versorgung oder sexuellen Übergriffen.

Der Krieg zerstört die Familien

Der Krieg zerstört nicht nur Städte. Seine Konsequenzen wirken in jede Familie, in jedes Kind hinein. Verantwortliche der griechisch-melkitischen Kirche in Damaskus beobachten eine massive Zunahme häuslicher Gewalt. Kinder leben in prekären Verhältnissen und haben Angst vor ihren überforderten Eltern. Deswegen startet die melkitisch-griechische Kirche auf Initiative unseres diesjährigen Gastes an der Generalversammlung in Aesch BL, Monsignore Nicolas Antiba ein Projekt, das sich auf die psychologische Behandlung von Kinder und Jugendlichen von 6 bis 18 Jahren.

Von Monsignore Nicolas Antiba initiiert

Mit speziellen Filmen und Aktivitäten wie Malen, Zeichnen, Basteln, Puppentheater, Musik oder handwerklichen Tätigkeiten lernen Kinder über ihre Gefühle zu sprechen und das Erlebte zu verarbeiten. In einem ersten Schritt werden 200 Kinder in Damaskus ausgewählt, denen geholfen werden soll. Unterstützen Sie das Projekt unseres syrischen Partners mit Ihrer Spende! CH 78 0900 0000 9000 0393 0, Vermerk „Hoffnung für traumatisierte Kinder“

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2. Oktober 2018

Das Ende des Tunnels ist in Sicht

Im Gespräch mit „cath.ch“ zeigt sich Bischof Nicolas Antiba, der auf Einladung des Schweizerischen Heiliglandvereins in der Schweiz weilte, vorsichtig optimistisch, was das Ende des Syrienkonflikts anbelangt: „Das Ende des Tunnels ist in Sicht.“ Der syrische Prälat glaubt dennoch nicht, dass die Mehrheit der Christinnen und Christen, die das Land verlassen hätten, nach dem Krieg wieder in ihre Heimat zurückkehren würden. Seit 2018 ist er Patriarchalvikar der melikitisch-katholischen Kirche in Damaskus.

 

Monsignore Antiba wurde 2013 zum Bischof der Diözese Bosra, Hauran und Jabal-el-Arab gewählt und von Papst Franziskus bestätigt. Der Sitz des Bischofs ist das Dorf Khabab, ein kleiner, christlicher Marktflecken im Regierungsbezirk Deraa – dieses Gebiet blieb in den ersten Jahren des Bürgerkriegs vom Krieg verschont. 2016 und 2017 wurde es aber Opfer mehrerer Granatenangriffe sogenannter gemässigter Rebellen, die von Saudi-Arabien, Katar und den arabischen Emiraten unterstützt werden.

Viele Christinnen und Christen sind nach Europa, Kanada und die USA geflohen

Vor dem Krieg hatte Khabab 8’000 Einwohnerinnen und Einwohner, heute sind es noch 3’000. 5’000 Menschen sind nach Europa, Kanada, die USA und Australien geflohen. Der Bischof erzählt: „Kürzlich habe ich einen Gottesdienst in der katholischen Kathedrale in Montreal in Kanada gefeiert und dort zahlreiche Gläubige aus meinem Bistum wieder getroffen, die mir versicherten: Monsignore, Sie sind immer noch unser Bischof.“

Seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien, der im März 2011 mit Demonstrationen in Deraa in seiner ehemaligen Diözese begann, seien über Jordanien eine grosse Zahl von ausländischen, islamistischen Söldern nach Syrien eingedrungen. Diese sogenannten Rebellen kämen aus der arabischen Halbinsel, aus Libyen, dem Irak, Nordafrika, Afghanistan und Tschetschenien, und sogar aus Uigurien in China sowie Europa über die Türkei und den Irak nach Syrien. Das Ziel dieser Söldner sei die Errichtung eines islamischen Kalifats.

Die Rebellen benutzen in Idlib die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde

Diese sogenannten Rebellen seien für die meisten Syrer keine Syrer. Sie hätten sich nun in die Provinz Idlib zurückgezogen und benutzten die dortige Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde. Viele ihrer Anführer sprächen kein Arabisch und benötigten Übersetzer, um sich mit der lokalen Bevölkerung verständigen zu können. Viele Städte wären von ihren ursprünglichen Bewohnerinnen und Bewohner aufgegeben worden. Ihre Häuser hätten später dschihadistisch eingestellte Leute besetzt.

In seiner ehemaligen Diözese im Regierungsbezirk Deraa, seien die Rebellen von Regierungstruppen verdrängt worden. Die freie syrische Armee allerdings, wenn sie es denn je gegeben hätte, existierte nicht mehr. Am Anfang des Krieges wären die unteren Offiziere mit Geld geködert worden. Später hätten viele von ihnen das Land Richtung Europa verlassen. Danach sei der Anteil der Islamisten und Dschihadisten in der Armee stark gestiegen.

Der Exodus der christlichen Bevölkerung hält an

Die Versöhnung sei in vielen Dörfern in ganz Syrien, wo die Infrastruktur wieder funktionieren würde, auf gutem Weg. Der Governeur von Deraa etwa träfe sich regelmässig mit islamischen und christlichen Führern. Er selbst hätte auch schon an solchen Treffen teilgenommen, um das friedliche Zusammenleben der verschiedenen religiösen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Eine solche Aussöhnung fände sogar in Dörfern statt, wo Kirchen zerstört, die christliche Bevölkerung vertrieben und ihre Häuser geplündert und verwüstet worden wären. Der Bischof mache sich allerdings keine grosse Illusionen, dass die Christinnen und Christen, die ins Ausland immigriert seien, wieder zurückkehren würden. Sogar im Tal der Christinnen und Christen nahe der libanesischen Grenze würde der Exodus der christlichen Bevölkerung anhalten.

Seit die Regierungsgruppen die Rebellen aus der Provinz Ostgouta und aus den Randquatieren rund um Damaskus vertrieben hätten, sei es ruhig in der Hauptstadt. Nach der Evakuierung der Rebellen in das Gebiet Idlib, hätten Monsignore Anita und der orthodoxe Patriarch zusammen Ostgouta besucht. Sie hätten bei diesem Besuch schreckliche Zerstörungen gesehen. Monsignore Antiba und der orthodoxe Patriarch würden sich nun für die Unterstützung der Christinnen und Christen in Ostgouta einsetzen, die nun in Flüchtlingsunterkünften in Damaskus leben würden. Es seien 3’000 bis 4’000 Menschen. Der Bischof hoffe, dass sie wieder in ihr Zuhause in Ostgouta zurückkehren könnten. Aber der Aufbau der zerstörten Häuser bräuchte Zeit.

Zusammenfassung des Gesprächs von Jacques Berset mit Bischof Nicolas Antiba am 19.9.2018: Das Orginalinterview in Französisch

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1. Oktober 2018

Hoffnung auf ein Syrien nach dem Krieg

An der ordentlichen Generalversammlung 2018 des Schweizerischen Heiligland-Vereins in Aesch wurden Andreas Baumeister (Aesch) zum Präsidenten und Ludwig ­Spirig-Huber (Bern) zum Vizepräsidenten gewählt. Seit einem Jahr hatten die beiden den Verein als Co-Präsidenten geführt.

Als Gast referierte Metropolit Nicolas Antiba, Patriachalvikar der griechisch-katholisch melkitischen Kirche aus Damaskus (Syrien), an der Generalversammlung über die pre­käre Lage der Christinnen und Christen in seiner Heimat. Bischof Antiba berichtete von Gewalt, Entführungen und Terror von islamistischen Rebellengruppen, die sich in den letzten beiden Jahren gezielt auch gegen christliche Dörfer und Einrichtungen, ins­besondere in seiner ehemaligen Diözese Hauran in Südsyrien richtete. Diese Gewalt zielte auf die systematische Vertreibung der christlichen Bevölkerung aus einem der Ursprungsländer des Christentums. Der Me­tropolit kritisierte den Westen, welcher der systematischen Gewalt in Syrien keinen Einhalt gebiete und die Waffenlieferungen durch die Türkei und durch arabische Länder an die verschiedenen Kriegsparteien weiter toleriere.

Das östliche Christentum, das zu verschwinden drohe, stehe in dieser Region für Freiheit, Humanität und Pluralität. Die Zahl junger Muslime, die heimlich zum Christentum konvertierten würden, weil sie ihre Geburtsreligion als unglaubwürdig erlebten, nehme zu, berichtete der Bischof. Besonders viele junge Christinnen und Christen besuchten das Gebet für den Frieden in der griechisch-melkitischen Kathedrale in Damaskus, das er jeden Sonntagabend anbiete.

Metropolit Antiba dankte dem Schweizerischen Heiligland-Verein für die jahrelange Unterstützung, die Landwirtschaftsprojekte, Wiederaufbauprojekte und Nothilfe für Hilfsbedürftige ermögliche. «Trotz allem bin ich voller Hoffnung auf ein Syrien nach dem Krieg», beschloss er seinen Vortrag.

Die Generalversammlung fand am 17. September im katholischen Pfarreiheim in Aesch BL statt. Der neue Präsident Andreas Baumeister (58), wohnhaft in Liestal, arbeitet seit drei Jahren in Aesch als Pastoralassistent im Seelsorgeverband Angenstein. Dass er das Präsidium des Schweizerischen Heiligland-Vereins nun allein führen würde, war bereits vor einem Jahr bei der Übernahme des Co-Präsidiums zusammen mit Ludwig Spirig-Huber so geplant.

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17. September 2018

Trotz allem bin ich voller Hoffnung

 

Metropolit Nicolas Antiba und der neu gewählte Präsident des SHLV, Andreas Baumeister

Am Montag, 17. September 2018, fand im katholischen Pfarreiheim in Aesch
BL die ordentliche Generalversammlung 2018 des Schweizerischen
Heiligland-Vereins in Aesch statt. Neu wurde Andreas Baumeister zum
Präsidenten und Ludwig Spirig-Huber zum Vize-Präsidenten des
Vereins gewählt.

Metropolit Nicolas Antiba, Patriachalvikar der griechisch-katholisch
melkitischen Kirche aus Damaskus/Syrien referierte über die prekäre
Lage der Christinnen und Christen in seiner Heimat. Bischof Antiba berichtete
von Gewalt, Entführungen und Terror von islamistischen Rebellengruppen,
die sich in den letzten beiden Jahren gezielt gegen christliche Dörfer und
Einrichtungen, insbesondere in seiner ehemaligen Diözese Hauran in Südsyrien
richtete, die auf die systematische Vertreibung der christlichen Bevölkerung
aus einem der Ursprungsländer des Christentums zielte. Er kritisierte den
Westen, welcher der systematischen Gewalt in Syrien keinen Einhalt bieten würde
und der die Waffenlieferungen durch die Türkei und durch arabische Länder an die
verschiedenen Kriegsparteien weiter tolerierte. Das östliche Christentum,
das zu verschwinden drohe, stände in dieser Region für Freiheit, Humanität
und Pluralität. Die Zahl junger Muslime, die heimlich zum Christentum
konvertieren würden, weil sie ihre Geburtsreligion als unglaubwürdig
erleben würde, nähme zu. Besonders viele junge Christinnen und Christen
besuchten das Gebet für den Frieden in der griechisch-melkitischen
Kathedrale in Damaskus, das er jeden Sonntagabend anbieten würde.
Metropolit Antiba dankte dem Schweizerischen Heiligland-Verein für die
jahrelange Unterstützung, die Landwirtschaftsprojekte,
Wiederaufbauprojekte und Nothilfe für Hilfsbedürftige ermöglichen würde.
«Trotz allem bin ich voller Hoffnung auf ein Syrien nach dem Krieg»,
beschloss er seinen Vortrag.

 

 

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27. August 2018

Metropolit Nicolas Antiba aus Syrien spricht an unserer GV am 17.9. in Aesch BL

Am Montag, 17. September, findet ab 14 Uhr die ordentliche Generalversammlung 2018 des SHLV im Pfarrheim der katholischen Pfarrei St. Josef, In den Saalbünten 1 in Aesch BL statt.

Um 18.30 Uhr laden wir alle interessierten Personen zu einem Vortrag von Metropolit Nicolas Antiba zu einem öffentlichen Vortrag über die prekäre Lage der Christinnen und Christen in Syrien, insbesondere in der Diözese Hauran in Südsyrien, ein. Die politische Situation in seinem ehemaligen Bistum ist sehr unruhig und wechselt von Tag zu Tag. Die Regierungstruppen haben vor kurzem mit der Rückeroberung der Provinz Daraa begonnen, was zu grossen Fluchtbewegungen geführt hat. Die Provinzhauptstadt Daraa liegt in seiner ehemaligen Diözese ebenso wie das drusische Dorf Suweida, in dem im Juli 2018 ein Massaker der IS stattgefunden hat, bei dem über 200 Menschen ihr Leben verloren und 150 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Der Metropolit wird ebenfalls ein Projekt für die diesjährige Herbstaktion des SHLV vorstellen, das auf die dramatische Situation in seiner ehemaligen Diözese reagiert.

Alle Informationen zur Generalversammlung finden Sie hier.

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30. Juli 2018

Papst Tawadros II. sieht in der Entchristlichung des Nahen Ostens Gefahr für den Weltfrieden

Der koptische Papst Tawadros II. warnt vor einer Entchristlichung des Nahen Ostens und sieht darin eine Gefahr für den Weltfrieden. Die Region sei eigentlich “ein einziges Land und eine Wiege der Religionen, die in religiösen Prinzipien und
spirituellen Werten verwurzelt” sei, sagte das 118. Kirchenoberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche auf dem Stuhl des Evangelisten Markus laut örtlichen Medienberichten im Libanon. Tawadros II. nimmt dort am jährlichen Treffen der Patriarchen der Ostkirchen in Bikfaya teil. Sein Heimatland Ägypten lobte Tawadros II. laut Medienberichten für seine Vorreiterrolle im Kampf gegen Terrorismus in der Region und weltweit.

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21. Juli 2018

Papst sieht «Risiko einer Auslöschung» der Christen in Nahost

Rom. 22.6.18 (kath.ch) Papst Franziskus ist besorgt über die Lage der Christen im Nahen Osten. «Es gibt das Risiko, ich will nicht sagen die Absicht, aber das Risiko, die Christen auszulöschen», sagte er am Freitag im Vatikan vor der Vereinigung der Hilfswerke für die katholischen Ostkirchen (Roaco).

Franziskus sprach frei; seinen vorbereiteten Redetext händigte er aus. Die Leiden der Menschen im Nahen Osten interessierten die Mächtigen der Welt nicht, sagte der Papst; es gehe ihnen nur um die Vorherrschaft. Für die Kriegsflüchtlinge in der Region machte er die «Sünde eines Widerspruchs zwischen Glauben und Leben» verantwortlich.

Im vorbereiteten Text verlangte der Papst erneut die Wahrung des Sonderstatus Jerusalems «jenseits verschiedener Spannungen und politischer Streitigkeiten». Die Roaco habe mit Hilfe materieller Unterstützung von Gläubigen aus aller Welt die Kirchen im Nahen Osten am Leben gehalten.

Ökumenischer Einsatz

Franziskus würdigte auch den Einsatz für die Ökumene. Die Unterstützung der Ostkirchen helfe dem Papst, Wege zur «sichtbaren Einheit aller Christen» zu suchen.

Die Hilfswerke hatten seit Dienstag in Rom über die Lage im Nahen Osten beraten. Schwerpunktthemen der Vollversammlung in der Zentrale des Jesuitenordens waren Syrien, der Irak und das Heilige Land, aber auch die Türkei. Die «Riunione Opere Aiuto Chiese Orientali» (Roaco) wurde 1968 mit dem Ziel gegründet, die Hilfe für die katholischen Ostkirchen zu bündeln und zu koordinieren. (cic)

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5. Juni 2018

Mit Ägypten bestens vertraut

Elisabeth Janssen, die Geschäftsstellenleiterin des Schweizerischen Heiligland-Vereins, und Hans Rahm, Finanzverantwortlicher im Vorstand des Vereins, sind beide mit Ägypten familiär verbunden und besuchen jedes Jahr ihre Angehörigen im Land am Nil. In einem Gespräch in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift «HeiligesLand» erzählen sie von ihrer besonderen Beziehung zu diesem Land, was sie an diesem Land fasziniert und von unvergesslichen Erlebnissen, die sie mit dem Land der Pharaonen verbinden: in unserer aktuellen Ausgabe «HeiligesLand 2/2018».

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7. Mai 2018

Ägypten: Besuch bei den Kopten

Die koptischen Christinnen und Christen feiern Gottesdienste noch heute mit der Sprache und den Gesängen der frühen Kirche, und sie müssen immer wieder um ihr Leben und ihre Gesundheit fürchten: Die Minderheit der koptischen Christinnen und Christen in Ägypten. Renardo Schlegelmilch war für Radio Vatikan als Reporter in Ägypten unterwegs. Ägypten ist auch das Schwerpunktthema unserer nächsten Ausgabe «2/2018 HeiligesLand», die im Juni erscheinen wird und in der auch der koptische Seelsorger Abuna Isidoros porträtiert wird.

Abuna Isidoros ist der koptische Seelsorger in der Schweiz

Interview mit Renardo Schlegelmilch.

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9. April 2018

Danke aus Syrien!

Der griechisch-katholisch melkitische Bischof Nicolas Antiba aus der Diözese Bosra in Südsyrien bedankt sich für die freie Spende des Schweizerischen Heiligland-Vereins:

«Liebe Freundinnen und Freunde
Sie haben uns eine Spende über CHF 4’000 zu unserer freien Verfügung zukommen lassen. Gerne teile ich Ihnen mit, wofür wir diese Summe eingesetzt haben.

Meine Idee war es, einen Teil des Geldes für die Instandsetzung der Musikinstrumente unserer Pfadfindergruppe einzusetzen und einen Teil zur Rekrutierung neuer, junger Musikerinnen und Musiker. Das ist eine gute Investition, damit die Jugendlichen etwas Sinnvolles tun können und nicht auf den Gedanken kommen, das Land zu verlassen.

Unsere Musikband ist sehr aktiv. 70 Mädchen und Buben im Alter von 10 bis 25 Jahren spielen unter der Leitung von fünf Leiterinnen und Leitern. Sie treten an grossen Festen auf  oder spielen bei kirchlichen Anlässen auf der Strasse. Zuletzt ist die Musikband auf Bitte des Bürgermeisters von Khabab auf einer Kundgebung für den Frieden in Syrien und im Nahen Osten aufgetreten. Anfang Dezember 2017 haben wir seine Eminenz Kardinal Zenari, den Nuntius vom Apostolischen Stuhl in Syrien mit Musik empfangen dürfen …

Wir bedanken uns herzlich für Ihre grosszügige Unterstützung und senden unsere guten Wünsche zum Osterfest, wo wir Christen feiern, dass Christus den Tod besiegt hat.

Ihr Nicolas Antiba
Erzbischof der griechisch-melkitischen Kirche
in Bosra, Hauran und Jabal Al-Arab»

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