Hilfe für Schülerinnen und Schüler in der Palmenstadt

Die Stadt Jericho hat 45 000 Einwohner. Hier leben, zusammen mit Pfarrer Pater Ibrahim Sabbagh OFM, auch knapp 300 Christen. Pater Ibrahim ist Schulleiter der Terra Sancta-School. Die Schule der Franziskaner besuchen 460 Schülerinnen und Schüler, etwa 6,9 Prozent Christen und 93,1 Prozent Muslime.

Baufälliges Schulgebäude

Die Schule führt einen Kindergarten, Primar-, Sekundarschule und Gymnasium. Die zwei letzten Klassen vor der Matura mussten bisher in einer anderen Schule absolviert werden. Das Schulgebäude aus den 50er-Jahren ist baufällig und bietet nicht mehr genügend Platz. Rechtzeitig auf das Schuljahr 2012/2013 kann das neue Schulgebäude bezogen werden. Es wurde mit Geldern aus der EU finanziert. Für die Inneneinrichtung jedoch muss die Terra Sancta-School selbst aufkommen.

Tiefe Lehrerlöhne

Die Schulkosten inklusive Schulkleidung und Bücher betragen pro Schüler im Jahr 580 Euro. Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten im ersten Jahr des Schuldienstes ein Monatssalär von etwa 415 Euro. Mit den Jahren steigt dieses etwas an, doch eine Krankenversicherung oder Pensionskasse haben sie nicht. Der palästinensische Staat steuert nichts bei, hat aber ein grosses Interesse am Weiterbestehen der Schule. Gemäss Pater Ibrahim ist diese Schule, in der christliche und muslimische Kinder gemeinsam die Schulbank drücken, ein Ort des Friedens in der Heimat Jesu.

Probleme mit dem Schulgeld

Zahlreichen Familien ist es nicht möglich, das Schulgeld zu bezahlen. Es ist ihnen jedoch wichtig, dass sie ihre Kinder in eine gut geführte Schule schicken können. Die Zukunft jedes Landes liegt in den Händen der heutigen Kinder; deshalb ist eine solide Schulbildung von grösster Bedeutung.

 

Spendenvermerk: Schule in Jericho

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