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For Sama von Waad ald-Kateab und Edward Watts

Waad al-Kateab studiert im syrischen Aleppo Wirtschaftswissenschaften, als die Menschen auf die Strasse gehen und Freiheit einfordern. Während den Demonstrationen lernt sie den Arzt Hamza kennen, die beiden heiraten und bekommen eine Tochter: Sama. Ihr schreibt sie diesen filmischen Brief, denn mit ihrer Kamera dokumentierte Waad in den Jahren seit dem Aufstand gegen Baschar al-Assad das Leben und Sterben in Aleppo.

 

For Sama von Waad ald-Kateab und Edward Watts, Syrien. Als DVD in der Edition Trigon Film erhältlich.

 

Der Film beginnt mit einem Chaos von Bildern, die unter Bomben aufgenommen wurden; es herrscht Hysterie, als die Kamera das Baby Sama sucht. «In welches Leben habe ich dich gebracht?», fragt die Filmemacherin ihre kleine Tochter aus dem Off. Dann blendet sie zurück zu den freudigeren Bildern aus der Zeit, in der es mit den Demonstrationen 2012 losging und Studierende gegen die Politik von Baschar al-Assad protestierten. Die Euphorie endet abrupt, als Leichen von Folteropfern auf dem Fluss treiben. Viele sind in jenen Tagen aus
Aleppo geflüchtet, aber Waad blieb bei Hamza, der ein provisorisches Krankenhaus in einem Keller einrichten konnte. Verwundete jeden
Alters kommen an, Waad hört nicht auf, das zu filmen und die Kamera auf den Schrecken wie den Mut der Ärzte und Pflegenden zu halten, die retten, wer gerettet werden kann.

Das ist kein Dokumentarfilm im engeren Sinn, keine Analyse der politischen Situation in Syrien. Über die Menschen, die wir sehen, erfahren wir das, was ihr Handeln zum Ausdruck bringt. Der Blick ist ein klar subjektiver. Das schmälert die Qualität und Bedeutung dieses «Zeugnisses aus erster Hand» nicht, denn das immense Verdienst des Filmes ist es, uns bis in auf die Eingeweide die Hölle des Krieges erfahren zu lassen, die Waad, Hamza und Sama und all die Opfer jedes mörderischen Wahnsinns erleben müssen. Das Geräusch von Bomben draussen und der Staub, der durch die Explosionen aufgewirbelt wird, verstärken den Eindruck, in den Keller­gängen eingesperrt zu sein, vollgepackt mit verwundeten und verängstigten Menschen, die von aussen bedroht sind. Notwendige, unvergessliche Bilder. Ein einzigartiges Zeitdokument, das in Cannes als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.

trigon-film.org

A message to all Lasallians from La Salle Holy Land

Die La Salle Schulbewegung leistet mit ihrem Einsatz für Bildung und Chancengerechtigkeit im Nahen Osten einen wichtigen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben und leidet besonders unter den Auswirkungen der Corona-Krise.

A message to all Lasallians from La Salle Holy Land

Al-Shafaq: Wenn der Himmel sich spaltet

Ein Kinofilm der türkisch-schweizerischen Regisseurin Esen Işık aus dem Jahr 2019. Nach ihrem mehrfach ausgezeichneten Langfilmdebut Köpek – Geschichten aus Istanbul (2015) ist Al-Shafaq der zweite Film von Esen Işık. In den Hauptrollen spielen der z. B. aus der Serie 4 Blocks bekannte Kida Khodr Ramadan sowie Beren Tuna und Ismail Can Metin. Al-Shafaq wurde im Oktober 2019 an den Internationalen Hofer Filmtagen uraufgeführt. („Al-Shafaq“ bedeutet „Zwielicht/Dämmerung“.)

Al-Shafaq – Wenn der Himmel sich spaltet ist ein Kinofilm der türkisch-schweizerischen Regisseurin Esen Işık aus dem Jahr 2019.

«As I am», Fotoausstellung von ehemaligen Insassen im Haus Gnade in Haifa

Eine Ausstellung, kuratiert von 15 ehemaligen Häftlingen unter der Leitung von Fotojournalistin Andrea Krogmann, wurde am 30. November 2017 eingeweiht und bleibt zwei Wochen lang in der St. Andrew Kirche in Jerusalem für Besucher offen.

Reisebericht aus dem Libanon

ADMA – In ihrem Haus betreibt die junge geistliche Gemeinschaft Mission de Vie unter anderem eine Palliativstation für Mittellose – ein im ganzen Libanon einmaliges Projekt. Eine Gruppe des Schweizerischen Heiliglandvereins war 2017 vor Ort.

Alte Menschen blühen auf - junge auch. Ein Film von Christoph Klein.

JABBOULÉ – Kinderheim in Libanon

JABBOULÉ – Unweit der syrischen Grenze, etwa 30 km nördlich von Baalbek, betreiben die Soeurs de Notre Dame ein Kinderheim mit einer Schule. Der Schweizerische Heiliglandverein unterstützt das Projekt und hat sich auf seiner Libanonreise sehr dafür interessiert.

Wo Liebe und Toleranz ein teures Gut sind. Ein Film von Christoph Klein.

Holy Child Program, Beit Sahour, Palästina

Sie können den Film von Christoph Klein (115 MB) hier downloaden.

Technische Schule der Salesianer, Bethlehem, Palästina

Sie können den Film von Christoph Klein (115 MB) hier downloaden.

Ein Rettungsanker für die Notleidenden

Auf Einladung des Schweizerischen Heiliglandvereins, anlässlich der Generalversammlung vom 21. September 2015, war Michel Constantin, Direktor der Pontifical Mission Beirut zu Gast in der Schweiz, um über die aktuelle Situation der Flüchtlinge im gesamten Nahen Osten zu sprechen.

Mehr über die Sammelaktion „Solidarität mit dem Libanon“ finden Sie hier.

Bericht der cath.ch über die Arbeit der CNEWA

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