Reisen

Leider müssen wir unsere Pilgerreise mit Bischof Felix Gmür und Kaplan Boris Schlüssel vom 26. September bis zum 6. Oktober 2021 nach Israel und Palästina auf 2022 verschieben, da eine Durch­führung aufgrund wechselnder Bestimmungen vor Ort unsicher bleibt. Wir werden die neue Reiseplanung rechtzeitig bekannt geben.

Bischof Felix Gmür begleitet Pilgerfahrt nach Israel und Palästina

«Jede Heiliglandreise ist eine Solidaritätsreise»

Bischof Felix Gmür begleitet die vom Heiligland-Verein im Herbst 2021 organisierte Pilgerreise ins Heilige Land. Der Bischof kennt viele Länder des Nahen Ostens und ist von der Vielfalt der christlichen Kirchen und Konfessionen fasziniert. Eine Reise zu den «Orten, wo Jesus gewirkt hat», ist laut Bischof Felix ein wichtiges Zeichen unserer Verbundenheit mit den Christinnen und Christen in der Heimat unseres Glaubens.

«Jede Heiliglandreise ist auch eine Solidaritätsreise», sagt Bischof Felix Gmür im Gespräch: Konkrete Solidarität mit den Christinnen und Christen, die in den Ländern des Nahen Ostens leben und trotz schwierigen Bedingungen in ihrer Heimat bleiben wollen. Weil Religion immer auch mit ethnischer Zugehörigkeit verbunden sei, so der Bischof, würden die Christen der orientalischen Kirchen «zwischen verschiedenen Interessen aufgerieben». Deshalb wird die SHLV-Pilgergruppe verschiedene einheimische christliche Gemeinschaften und Institutionen besuchen – das «Haus Gnade» in Haifa etwa und eine Schule der Lasalle-Schulbrüder in Jerusalem. Auch das Caritas Baby Hospital in Bethlehem, dessen Protektor der Bischof von Basel zusammen mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger ist.

Exerzitien vor Bischofsweihe in Jerusalem

Bischof Felix Gmür bereiste schon viele Länder des Nahen Ostens – Palästina, Israel, Libanon, Syrien, Irak, Jordanien, Ägypten – und für die Exerzitien vor seiner Bischofsweihe im Jahr 2011 begab er sich nach Jerusalem. Gerade in der «Heiligen Stadt» fasziniere ihn die grosse Vielfalt innerhalb der Christenheit, sagt der Bischof: «Es gibt viele, ganz unterschiedliche Konfessionen von den orthodoxen und unierten über die lateinische bis zu den Kirchen der Reformation.» Auf der SHLV-Reise wird diese Vielfalt immer wieder erlebt werden können, besonders natürlich in der Geburtskirche in Bethlehem und in der Jerusalemer Grabeskirche.

Die biblischen Erzählungen neu entdecken

Den wichtigsten Grund für eine Pilgerreise nach Israel und Palästina sieht Bischof Felix Gmür darin, «die Orte zu besuchen, an denen Jesus gewirkt hat, und sehen, wie es dort tatsächlich ist». An den «Orten der Heilsgeschichte» würden sich die Erzählungen des Alten und Neuen Testaments der Pilgerin, dem Pilger in überraschender, ungewohnter Weise neu, tiefer erschliessen. Umso mehr freut sich Bischof Felix auf die fünf Tage, die er im Herbst 2021 mit der SHLV-Pilgergruppe am See Genezareth, auf dem Berg Carmel und in Jerusalem unterwegs sein wird, auf die Begegnungen mit den Menschen und den Orten, auf die gemeinsamen Gottesdienste und den Austausch innerhalb der Gruppe.

Boris Schlüssel, Oberwil bei Zug

 

Vergangene Reisen

Reiseberichte
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Pilgerreisen
Warum Reisen? „Wie freute ich mich, als man mir sagte: Kommt, wir ziehen hinauf zum Haus des Herrn!“ (Psalm 122). Das Pilgern an heilige Stätten ist eine uralte Tradition. Pilgerwege und -reisen helfen mit, das Unterwegssein auf dieser Welt zu verstehen und in einen grösseren Zusammenhang zu stellen. Das Pilgern auf den Spuren der Bibel kann zu einem tiefgreifenden religiösen Erlebnis werden.

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