Generalversammlung

GV des Schweizerischen Heiligland-Vereins in Wetzikon

Sonntag, 11. September 2022
Heilig Geist-Kirche und Pfarreizentrum Heilig Geist
Langfurrenstrasse 10, 8623 Wetzikon
(Ab Bahnhof Wetzikon ca. 30 Gehminuten bzw. rund 6 Minuten mit ÖV, Bus Nr. 857, Richtung Wetzikon Zentrum, Haltestelle Friedhof; Abfahrt .19 und .49 / Retour .03 und .33 Programm)

09.30 Eucharistiefeier
Heilig Geist-Kirche

10.30 – 11.30 Begegnung und Apéro
Pfarreizentrum Heilig Geist

12.00 Mittagessen (für angemeldete Vereinsmitglieder)
Pfarreizentrum Heilig Geist

13.30 Generalversammlung
Pfarreizentrum Heilig Geist

ca. 15.00 Ende der General­versammlung

 

 

Unser GV-Gast:
Nady Abdel Sayed Khalil aus Minia

Wir wollen benachteiligte Menschen stärken

Nady Abdel Sayed Khalil (61, verheiratet, drei Kinder und zwei Grosskinder) ist seit 2003 Geschäftsleiter der Sozialdienste IDAM (Integrated Development Action of Minia) der koptisch-katholischen Kirche in der Diözese Minia in Oberägypten. Am 11. September ist er unser GV-Gast in Wetzikon.

Nady absolvierte ein Studium für Entwicklung und Bevölkerung an der Fakultät für Kunst und Geisteswissenschaften in Minia, verbrachte ein Freiwilligenjahr in der Entwicklungszusammenarbeit im Südsudan und arbeitete unter anderem bis 2002 für Caritas Ägypten.

Nady Abdel Sayed Khalil wird im Gottesdienst und bei der anschliessenden Begegnung im Pfarreizentrum von den Menschen und ihrer Lebenssituation in Minia erzählen, einer eher ländlich geprägten und ärmeren Region in Oberägypten, und die Sozial- und Entwicklungsarbeit der koptisch-katholischen Kirche in Minia vorstellen. Im Fokus steht das Projekt für die Betreuung von älteren Frauen und Männern zuhause oder bei ihren Angehörigen. Beim traditionellen «Chelekafi» bietet sich die Möglichkeit, mit dem Gast aus Ägypten direkt in Kontakt zu treten. Der Referent spricht arabisch und englisch. Es wird eine deutsche Übersetzung angeboten.

IDAM ist eine kirchliche Initiative, welche die Entwicklung und den Schutz von armutsbetroffenen und benachteiligten Gruppen im ländlichen Einzugsgebiet von Minia wie etwa familienverantwortliche Frauen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Familienangehörige von Häftlingen oder alte Menschen fördert.

Die Umsetzung der Projekte erfolgt in interreligiöser Zusammenarbeit von Christen und Muslimen.

Dies geschieht durch Schaffen von Begegnungsräumen, durch Bildungs­angebote, durch Verbesserung der Lebensbedingungen Gesundheitsvorsorge, Mi­krokredite, Anbau und Verarbeitung von Lebensmitteln, Umweltschutz oder durch Bewusstseinsbildung für Verantwortung, Rechte und Pflichten, immer in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnerorganisa­tionen und Behörden und Institutionen vor Ort.

Der Geist der Organisation fusst auf der christlichen Soziallehre. Die Umsetzung der Projekte erfolgt in interreligiöser Zusammenarbeit von Christen und Muslimen, sowohl was die Mitarbeitenden als auch was die Zielgruppen der verschiedenen Projektbereiche betrifft. Die Finanzierung wird einerseits durch die Diözese Minia, andererseits durch einheimische und internationale Organisationen und NGOs wie den Schweizerischen Heiligland-Verein sichergestellt.

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