Generalversammlung

Generalversammlung 2021

GV des Schweizerischen Heiligland-Vereins in Zug

Die Hoffnung zurückholen

Am Montag, 20. September, fand die diesjährige Generalversammlung des Schweizerischen Heiligland-Vereins in Zug statt. Die Versammlung blickte auf ein schwieriges «Coronajahr 2020» zurück.

Da die Gottesdienste in der Karwoche 2020 wegen des Lockdowns ausfielen, konnten in den Pfarreien keine Kol­lekten aufgenommen werden. Dank eines Sondermailings zwei Wochen vor Ostern konnte ein Teil der ausgefal­lenen Kollekten kompensiert werden. Dennoch gingen die Gesamteinnahmen des Kar­wochenopfers im Vergleich zu den Vorjahren massiv zurück, was leider zu Kürzungen bei den Projekt­beiträgen führte. Da auch unsere Projektpartner im Nahen Osten schwer unter den Auswirkungen der Coronapandemie leiden, hat der Verein einen Teil der Rücklagen aufgelöst und damit Nothilfe-Projekte unterstützt. Auch für das laufende Jahr erwartet der Vereins­vorstand ein Defizit.

Naseem Asmaroo leitet zusammen mit Reto Kaufmann und Boris Schlüssel eine Messe im orientalisch-chaldäischen Ritus in der Kirche St. Michael in Zug.
Naseem Asmaroo leitet zusammen mit Reto Kaufmann und Boris Schlüssel eine Messe im orientalisch-chaldäischen Ritus in der Kirche St. Michael in Zug.

Der Delegierte des Bistums Basel, Diakon Didier Berret, trat nach vierjähriger Tätigkeit im Vorstand zurück. Als seine Nachfolgerin wird die Seelsorge-Animatorin Christine Erard vorgeschlagen; sie wird an der Generalversammlung 2022 gewählt. In einer Liveschaltung an ihren Arbeitsort in Saigne­légier konnte sie sich an dieser GV bereits kurz vorstellen.

Die Versammlung hatte mit einem chaldäisch-katholischen Gottesdienst begonnen, den Naseem Asmaroo, Seelsorger der chaldäischen Kirche in der Schweiz, zusammen mit Pastoralraum­pfarrer Reto Kaufmann und Vorstandsmitglied Kaplan Boris Schlüssel leitete.

Lusia Shammas bei ihrem Vortrag «Welche Hoffnung gibt es für den Irak nach der Vertreibung des IS?»
Lusia Shammas bei ihrem Vortrag «Welche Hoffnung gibt es für den Irak nach der Vertreibung des IS?»

Am Abend stellte unser GV-Gast, Lusia Shammas, in einem öffentlichen Vortrag «Welche Hoffnung gibt es für den Irak nach der Vertreibung des IS»? ihr Engagement in Mossul und Bagdad für Menschen vor, die unter der Pandemie- und der anhaltenden Wirtschaftskrise leiden.

Sie bat die Anwesenden um Unterstützung, damit die durch den Papstbesuch im März 2021 im Irak entfachte Hoffnungsflamme durch die anhaltende Pandemie nicht verlöschen möge.

Hilfswerk Basmat al-Qarib

In der Anfang November lancierten Aktion «Im Fokus» sammelt der Schweizerische Heiligland-Verein für das Hilfswerk Basmat al-Qarib von Lusia Shammas Geld für Projekte in Mossul und Bagdad, die sich für Menschen im Irak einsetzen, die unter den Folgen der Pandemie leiden.

Hilfswerk Basmat al-Qarib
Der Schweizerische Heilig­land-­Verein arbeitet seit über einem Jahrzehnt mit dem Hilfswerk Basmat al-Quarib zusammen.

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